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Foto: Magnetme, Pexels

Fünf Gründe, weshalb man ein Praktikum absolvieren sollte

03.01.2022

Für junge Menschen ist es nicht immer leicht, sich für einen Beruf zu entscheiden. Ein Praktikum ermöglicht es, in verschiedene Branchen zu schnuppern und zu erkennen, welche Tätigkeiten einem liegen und Spaß machen. Aber ein Praktikum hat noch andere Vorteile.  

1. Ein Praktikum eignet sich nicht nur als Entscheidungshilfe für die eigentliche Berufswahl, sondern auch während der Ausbildung beziehungsweise dem Studium. Durch das praxisnahe Kennenlernen der angestrebten Branche, können Weichen gestellt werden. Praktikanten bekommen ein Gefühl dafür, worauf es im späteren Job ankommt und können so ihre Schwerpunkte setzen. Zudem darf man sich als Praktikant ausprobieren, in verschiedene Abteilungen schnuppern und auch Fehler machen. Gerade letzteres trägt einen großen Teil zum Lernprozess bei und fördert die professionelle Weiterentwicklung.  

2. Viele Jobs werden entweder mit internen Angestellten oder bereits bekannten Mitarbeitern besetzt. Bei einem Praktikum lernt man die betriebsinternen Arbeitsweisen und Prozesse eines Unternehmens kennen und wird mit den Kollegen warm. Sowohl das Unternehmen als auch die Praktikantin oder der Praktikant bekommen einen guten Eindruck voneinander. Das erhöht die Chancen auf eine spätere Festanstellung oder Übernahme.  

3. Der Berufseinstieg nach dem Studium oder der Ausbildung ist für viele nicht einfach. Genießt man während dieser Zeit noch Welpenschutz, kann es passieren, dass einem der Berufsalltag schnell überfordert. Ein Praktikum hingegen, gibt bereits einen tiefen Einblick in das, was einem nach dem Studium oder der Ausbildung erwartet. Dabei sind das Erlernen von Teamfähigkeit, Konfliktlösungen oder Zeitmanagement nur ein paar Beispiele, die einem den späteren Einstieg in den ersten Job erleichtern können.  

4. Ein Praktikum ermöglicht nicht nur einen tiefen Einblick in den Berufsalltag, sondern bedeutet auch eine stetige Weiterentwicklung. Mit jeder neuen Praxiserfahrung arbeiten sich immer mehr Stärken und Schwächen heraus, die man für seine zukünftige Karriere geschickt einsetzen kann. Welches Berufsbild passt zu mir? Welche Fähigkeiten habe oder benötige ich, um dieses ausüben zu können? Aber nicht nur die Eigenwahrnehmung wird klarer: Von Praktikum zu Praktikum schärfen sich auch die eigenen Anforderungen an spätere Arbeitgeber.  

5. Ein gutes Netzwerk aufzubauen ist heutzutage eine wichtige Strategie, um später den Traumjob zu ergattern. Mit einem Praktikum legt man damit den Grundstein. Es besteht eine hohe Chance, dass Kontakte, die vor oder während der Ausbildung oder dem Studium geknüpft wurden, bei der Jobsuche später hilfreich sein könnten. Insbesondere dann, wenn man schon genau weiß, in welcher Branche man später Fuß fassen möchte. Ein großes Netzwerk ist aber nicht nur für den Berufseinstieg ein Pluspunkt – auch zu einem späteren Zeitpunkt im Berufsleben sind gut gepflegte Kontakte kein Nachteil.